Plumbum

Es ist schon lustig auf was man bei den Streifzügen durch die Weltgeschichte so alles stößt. Nehmen wir mal diese schöne Bleibergwerk:

Ja natürlich verlassen und verfallen. Es wäre ja nicht irisch, wenn es das nicht wäre.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen wie die Leute hier gelebt haben. Die Umgebung ist mit „karg“ sehr wohlwollend bezeichnet. Flussabwärts gibt es noch einen See mit Bäumen, aber rund um die Verarbeitungsstätte und die höher liegenden Häuser der Bergarbeiter ist es echt trostlos und windig.

Dort wo keine Steine herumliegen, ist es natürlich sumpfig. Soll ja keiner auf die Idee kommen irgendwas sinnvolles mit dem Land anzufangen. So langsam bekomme ich ein Gefühl warum die Römer auf Irland recht gut verzichten konnten, auch wenn es hier das gute Blei für die Wasserleitungen gab…

Da ist es nur verständlich das irgendwann auch die Eingeborenen das Weite gesucht haben. Sobald ich mich ein paar Kilometer ins Land vorwage finde ich immer wieder verlassene Farmen. Beziehungsweise die Reste der Häuser und Mauern um die Weiden. Warum auch die Felder einzäunen,wenn mauern kann. Steine gibt es ja genug…

Jetzt müsste nur noch mal einer schauen, ob das Auswandern nach Neufundland oder Neuschottland so eine gute Idee waren. Sind ja beides auch nur Ansammlungen von Krummholz auf Steinboden…

4 Kommentare

  1. TomTe sagt: Antworten

    Vielleicht hat Onkel Donald noch Interesse an den Bleivorkommen, sollte er sich mit seinem „RocketMan“ noch auf konventionelle Weise fetzen wollen!

    1. Rob sagt: Antworten

      Kein Außenhandel. Nur made in America!

  2. Haustiers dickes Weib sagt: Antworten

    Wäre schön, wenn sie es Aug in Aug mit Blei angehen würden, anstatt über unseren Köpfen Säbel zu rasseln…

    1. Rob sagt: Antworten

      Wohnst Du in Japan? Also, kein Grund zur Sorge…

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