Bonjour…

…Ihr Käse-essenden Kapitulations-Affen (Für die, die es nicht so mit dem Englischen haben)!

Ihr seht ich habe mich schon intensiv für meinen Auslandsaufenthalt vorbereitet. Gestern habe ich nur einmal kurz über die Grenze geschaut. Heute ging es dann zuerst am Ottawa-River nach Westen und dann am Sankt-Lorenz-Strom nach Norden ins Herzland von Quebec vorgedrungen.

Als kleinen Testballon ging es zuerst in den Parc de Plaisance…bzw. Parc national de Plaisance. Das ist natürlich kein Nationalpark, sondern ein Provinzpark im Schwemmgebiet des Ottawa-River. Wer allerdings die Provinz als Nation betrachtet, kann man das auch anders nennen.

Auf meine Frage ob die Parkwächterin am Eingang englisch spricht kam die Antwort: „Nur ein bisschen“. Danach war der Wortschwall an solidem englisch aber nicht mehr zu stoppen. Auch in Quebec-City…oh Verzeihung Ville de Quebec, hatte ich keine Probleme.

Es ist aber schon auffällig, dass kaum ein Kanadier ein nettes Wort über Quebec verliert. Im Kriegsmuseum gab es eine ausführliche Abteilung über den Kampf gegen Seperatisten in den 70ern. Beim Frühstück gab es von Cecilia und Andre aus Montreal, Quebec – bzw. ursprünglich Fortalezza und Sao Paulo – auch warnende Worte, dass ich heute in eine Stadt fahre, wo man problemlos ohne englisch zurechtkommt…wenn man französisch spricht.

Selbst Pierre gab mir noch einige Tips für Quebec mit und schloss mit den Worten; „It´s a dictatorship!“ Wenn das die Worte eines frankophonen Kanadiers sind, was kann dann morgen schon schiefgehen?

 

5 Kommentare

  1. TomTe sagt: Antworten

    Achte mal auf die Flora und Fauna, auch hier wirst Du sicherlich eine francophile Veränderung bemerken😆

    1. Rob sagt: Antworten

      Oh ja, Murmeltiere überall!

    1. Haustier sagt: Antworten

      Vielleicht entdeckst Du ja ein paar Ähnlichkeiten…

      1. Rob sagt: Antworten

        Ich muß Dich enttäuschen. Weder Frösche noch Atombomben…

Schreibe einen Kommentar