Bring Cash

Die Strecken in und um Fernie sind überschaubar. Mit Edda – dem bikeless hippie – weit weg hat Mr. Ed tatsächlich mal zwei Tage frei. Ich konnte erstmals nach einer Ewigkeit mein Fahrrad abstauben.

Das Bild ist aus Royston – ein Überbleibsel aus Eddas Fotoschatz – aber es sah heute fast genauso aus. Allein die Sonnenbrille hatte auf dem Flug nach Aitutaki einen Kniff weggekriegt hat und ist mittlerweile ersetzt ist.

Also ging es mit dem Rad zum Ausgangspunkt der Wanderung auf den Castle Mountain. Das stellte sich als überaus glücklich heraus, da die Straße dorthin als Privatweg gekennzeichnet war, an dem man nicht parken konnte. So hatte ich dann den kompletten Weg hinauf für mich allein. Das bedeutete auch, dass ich einige Male klatschen musste. Ich wollte keine Bären mit heruntergelassener Fellunterhose überraschen und Singen wäre eine ungewöhnlich grausame Strafe für die anwesenden Tiere gewesen…

So haben sich nur Streifenhörnchen und diese kleinen Gesellen blicken lassen…

die nicht wirklich scheu waren. Den Mangel an Fanua glich eine blümchenreiche Flora aus, die in Jasper und Banff sehr arm war…

Oben auf dem Castle Mountain gab es dann den – nochmaligen – Beweis, dass man es mit Brandschutz in Kanada nicht so ernst nimmt.

Ansonsten habe ich immer noch eine Muskelverspannung im Rücken von der ersten Nacht in Calgary, was den sportlichen Ergeiz etwas bremst. Ich hoffe das ist morgen mal weg, denn dann geht es auf Mt. Fernie, rechts im neuen Header, also auf 2.000 Meter hoch!

So bin ich am Nachmittag nur noch durch Fernie geradelt. Dabei ist mir klar geworden, dass ich wieder in British Columbia oder BC bin. Hier ist alles 10 bis 25 % teurer als in Alberta. Aber nomen est omen und laut Eric – unserem Kanuguide aus Ukulele – bedeutet BC: Bring Cash.

8 Kommentare

  1. Haustier sagt: Antworten

    Es gab neulich bei SPON ein Video von einem Fahrradfahrer und einem Bären. Der Fahrradfahrer fuhr recht zügig den Berg hinab und wurde einem Bären ein Stück begleitet. Der Bär war echt fix. Bergauf oder auf gerader Strecke dürfte es auch mit dem Fahrrad sehr schwierig sein, dem Bären zu entkommen…
    Wie wäre es mit einem schicken Bärentöter über der Schulter? Gibt es die da nicht im Supermarkt?

    1. Rob sagt: Antworten

      Weiche zurück in Dein Bett senile Bettflucht!
      Grizzlys machen angeblich 60 km/h in der Ebene, also hilft ein Rad nicht wirklich…
      Für die Mädels gibts dann bear bells und für Jungs jibbet Pfefferspray (für 45 CAD). Ich habe somit nur die bear bell von Edda…irgendwo…

  2. Haustier sagt: Antworten

    Sind die Bear Bell und das Pfefferspray so etwas wie der Stein, den Lisa Homer verkauft?
    Und ich stehe auf wann ich das für richtig halte! (Was zugegebenermaßen für den jetzigen Zeitpunkt nicht gilt, aber schlafen kann ich trotzdem gerade nicht)

    1. Rob sagt: Antworten

      Die bear bell ist sowas wie der Stein – mit eher homöopathischer Wirkung. Das Pfefferspray wirkt dagegen auch auf Bären…

  3. TomTe sagt: Antworten

    Auf Meister Petz bezogen: BC = be careful!

    1. Rob sagt: Antworten

      habe gerade 40 CAD im Supermarkt gelassen…also definitiv Bring Cash!

  4. edd sagt: Antworten

    1.die Bear Bell ist in der Proviantkiste….dann brauchst du auch nicht mehr klatschen:)
    2. Rob aus Royston hat uns das mit der Bedeutung v Bring Cash erklärt 🙂
    3. Kann ich auch nicht schlafen…

    1. Rob sagt: Antworten

      1. das habe ich bewusst verdrängt!
      2. da hab ich nicht aufgepasst
      3. ihr könnt ja eine Selbsthilfehilfegruppe Jetlag aufmachen?!

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